Otelu-Rosu / Ferdinandsberg

                        

                           

   
 

Village Names:

  • German: Ferdinandsberg
  • Official: Otelu Rosu
  • Hungarian: Nandorhegy
Spelling and/or dialect variants: Ferdinand







 Location:
  • Country: Romania
  • 20km E of Caransebes
  • Postal Code: 1671
  • Railroad station: Otelu Rosu

Filial parish of: Karansebesch

Population:

    • 1977: 12000
    • 1930: 1413 (45.2% Germans)
    • 1910: 1693 (54.8% Germans)










Um den amtlichen Namen der Ortschaft Ferdinandsberg wird seit vier Jahren auch heute noch gestritten. Ungarisch hieß das Dorf Nándorhegy, und nach dem Anschluß des Banats an Rumänien nannte man es amtlich Ferdinand.

Den Kommunisten gefiel aber diese Ortsbenennung nicht, und darum gaben sie Ferdinandsberg den Namen „Otelu Rosu", nach dem Namen des hier angesiedelten und ebenfalls umbenannten metallurgischen Betriebs. Wenn dieser grammatikalisch korrekt geschrieben wäre (Otelul Rosu), dann würde er „Der rote Stahl" bedeuten. Schon dies deutet darauf hin, daß die vor einigen Jahrzehnten zur Stadt gewordene Ortschaft von ihrer Metallverarbeitenden Industrie geprägt ist. Vor vier Jahren beschloß der Stadtrat, der Stadt den Namen des Flusses zu verleihen, der sie durchquert. Dagegen stellte sich hauptsächlich der katholische Pfarrer Iosif Budau, dessen öffentliches Protestschreiben von 2.000 Bürgern der Stadt unterschrieben wurde.

Über die Ansiedlung der Ortschaft, die sich im Bistra-Tal zwischen dem banater Ruska-Gebirge und den Ausläufern der Südkarpaten befindet, sind in der mir zur Verfügung stehenden Dokumentation keine Angaben vorhanden. Bekannt ist nur, daß drei Österreicher, die Brüder Anton, Franz und Ferdinand Hofmann 1807 hier die Eisenhütte Ferdinandsberg gegründet haben.

Zur Dialektzugehörigkeit der deutschen Bevölkerung fehlt auch eine konkrete Beurteilung. Da aber Dr. Johann Wolf behauptet, daß die Facharbeiter, die die banater Eisenverhüttung brauchte, aus Böhmen, der Steiermark, aus Kärnten, Oberösterreich und aus der Zips kamen, ist anzunehmen, daß die Ferdinandsberger Deutschen derselben Abstammung sein könnten. Laut Dr. Thomas Nägler wurde hier 1825, „wo seit 1842 (?) eine Eisengießerei bestand (wahrscheinlich ist hier das Jahr 1812 gemeint) ein Eisenhammer und 17 Jahre später ein Walzwerk errichtet".

1910 stellten in Ferdinandsberg die 928 Deutschen einen Bevölkerungsanteil von fast 55 Prozent dar. Zwanzig Jahre später sank ihre Zahl um fast 300, aber bis 1940 stieg sie wieder bis auf 1.165 Seelen. Auch in dem in den '60-er Jahren eingemeindeten Dorf Ohaba Bistra (ung.: Besztere) stellten 1910 die 125 Deutschen einen Bevölkerungsanteil von über zehn Prozent. Nachdem 1930 ihre Zahl auf nur 95 gesunken ist, bekannten sich hier 1940 319 Personen zum Deutschtum. Im selben Jahr gab es auch andere Dörfer im Bistra-Tal, in denen einige Deutsche lebten: Voislova (ung.: Szörénybalásd) - 18, Glimboca (ung.: Novákfalva) - 39 und Obreja (ung.: Bisztranyires) - 14. Aber auch auf dem Nordhang der Ausläufer des Tarcu-Gebirges (Südkarpaten) lebten einige Deutsche, und zwar in Ferdinandsbergs Nachbardörfern Ciresa (ung.: Bisztracseres) - 51 und in Marul (ung.: Almafa) - 28. 28 Deutsche lebten damals auch in der Luftkursiedlung Poiana Marului, auf deutsch Apfelalm (ung.: Sebesmezö), die sich in der Nähe der Muntele Mic-Spitze (1.802 m) befindet.

1937 sind die Deutschen aus Ferdinandsberg plötzlich zu einem Dorn in den Augen des Königs Karl II. geworden. Es störte ihn, daß hier die Kirche anders war als diejenigen aus den umliegenden rumänischen Dörfern. Zugleich verrichteten in seinen Augen nur die Rumänen die schweren Arbeiten im Eisenwerk, währenddessen die „deutschen Kolonisten" nur leichte Arbeiten durchführten. Der König hielt es für unzulässig, daß sich „eine fremde Kolonie in eine rein rumänische Landschaft eingepflanzt hat". Um dies Bild zu ändern, schickte er paramilitärische Jugendgruppen in die Gegend, um das Bistra-Tal wieder zu rumänisieren.

Trotz all dem scheint es, als wären die Deutschen sogar in der Nachkriegszeit in Ferdinandsberg seßhaft geblieben. Während die rumänische Bevölkerung in den Jahren des Sozialismus durch den Ausbau der metallurgischen Werke stark zunahm, sank die Zahl der Deutschen nur sehr leicht. 1977 wurden hier noch immer 905 Deutsche bei einer Gesamtbevölkerung von 11.618 Personen gezählt. Auch über die Menschenverluste während des 2. Weltkrieges gibt es kein klares Bild, da sich die Berglanddeutschen aus dem Banat von der Mehrheit der Banater Schwaben abgesondert haben und so nicht in den Statistiken erfaßt sind.

Erstaunlicherweise bekannten sich in Ferdinandsberg im Januar 1992 noch immer 870 Personen zum Deutschtum, das wären also nur um 35 Personen weniger als 15 Jahre zuvor. Dies scheint einmalig unter allen deutschen Ortschaften zu sein. Trotzdem sank der Bevölkerungsanteil der Deutschen durch die starke Zuwanderung von Rumänen auf nur noch etwa acht Prozent.

Diesen Zuständen entsprechend entwickelt sich auch das Leben der in Ferdinandsberg verbliebenen Deutschen. Trotz der Auswanderungen, die nach der letzten Volkszählung stattgefunden haben, hatte das Demokratische Ortsforum der hiesigen Berglanddeutschen Ende 1994 noch immer 550 Mitglieder. Das sind so viele, wie in keiner Anderen Ortschaft des Banats außer Reschitz. Auch was anderes ist hier geschehen, das im heutigen Banat kein Beispiel hat: Nachdem 1990 ein deutscher Kindergarten ins Leben gerufen wurde, gründete man 1991 zum erstenmal nach 1944 eine deutsche Schulklasse. Im Schuljahr 1994-95 wurden die ersten drei Klassen der Grundschule von 24 Kindern besucht. Sie wurden von Anna Pinter, Lehrerin im Ruhestand, und von Junglehrerin Rita Pocnejer simultan unterrichtet. Zu ihren Schülern gehörten aber auch Kinder aus Rußberg und aus dem rumänischen Dorf Glimboca, die täglich mit dem Schulbus nach Ferdinandsberg gefahren wurden.

Seelsorgerisch werden die katholischen Gläubigen von Pfarrer Iosif Budau betreut. Er leitet auch die hier gegründete Kolping-Familie, die ihren Sitz im Pfarrhaus hat.. Durch den regen Kontakt, den die katholische Familiengesellschaft mit der Kolping-Gesellschaft aus Wien pflegt, konnte so manche notwendige Arbeit durchgeführt werden, wie zum Beispiel die Renovierung der Kirche und des Pfarrhauses, das Anbringen einer Marmortafel mit den Namen der Opfer des 2. Weltkrieges auf das vorhandene Kriegerdenkmal und die Einrichtung einer Ausbildungswerkstatt für Schreinerlehrlinge. Auch sonst scheint es so, als wären die Ferdinandsberger nicht nur nach ihrer Abstammung eher mit Österreich als mit Deutschland verbunden. Zu dieser Verbindung gehört auch ein dreiwöchiger Ferienaufenthalt der deutschen Kleinschüler in Österreich.

Auch beim Ortsforum der Berglanddeutschen wird eine rege Tätigkeit durchgeführt. Dazu verhilft eine reichlich ausgestattete Bibliothek und ein Farbfernseher mit Satellitenempfang. Man beklagt sich nur wegen des kleinen Raumes, in dem sich der Forumssitz befindet. Angeblich soll das Haus eines Ausgewanderten vom Ortsforum gemietet worden sein. Sowohl dies als auch die Auswanderung des Vorsitzenden Karl Weinschrott beweisen, daß auch die Berglanddeutschen am Ende die alte Heimat mehrheitlich verlassen werden. Die meisten werden aber nicht in die Urheimat der Ahnen, sondern nach Deutschland ziehen.


Mai 1996                                                                                        Anton Zollner

 

                 PATRIMONIUL INDUSTRIAL

 

Obiectiv metalurgic cu valoare tehnico-istorică                               S.C SOCOMET S.A. Otelu- Rosu
(S.C. EASTEEL SIDERURGICA ROMANA Otelu-Rosu)

 

Nu departe de Resita, situat pe valea Bistrei, se află un cunoscut centru al metalurgiei feroase - Otelu-Rosu. Atestată în anul 1796, Uzina de la Otelu-Rosu, datorită cresterii productiei de fontă si de otel, s-a văzut în situatia de a-se moderniza si dezvolta în vederea prelucrării otelului. După laminorul primitiv destinat obtinerii de tzagle (din care urmau să se obtină prin forjare bandaje pentru roti), uzina a fost dotată cu utilaje de laminare moderne, în 1856 ea dispunând de un laminor de profile usoare prevăzut cu toate anexele necesare. Din 1865 începe construcția unui laminor prvăzut cu cinci caje pentru laminarea sinelor de cale ferată, laminor ce a intrat în functiune în anul 1868. A urmat punerea în funcțiune si a altor laminoare, printre care si un laminor de tablă subtire, în anul 1881.

În 1895, sectorul laminoare de la Otelu-Rosu, conform unui raport întocmit de „Asociația Brasoveană pe actiuni de mine si metalurgie", din care făcea parte si această întreprindere (Uzinele de la Oțelu-Rosu făceau parte din Societatea Unită Bistrita Ruschita care, din interese financiare o vinde „Primei Societăti bănătene de mine si metalurgie", societate care în 1859 fuzionează cu „Asociatia Brasoveană pe actiuni de mine si metalurgie") era alcătuit dintr-un: laminor pentru sine de cale ferată, platine si tzagle, două linii de laminare de profile usoare si un laminor de bandă subtire.

Cererea sporită de sine de cale ferată, platine si profile a determinat preocuparea pentru modernizare si pentru extindere. Cele două linii de laminare profile usoare, învechite, au fost înlocuite cu o nouă linie de acelasi profil. A fost montată o cajă degrosisoare si una finisoare pentru producerea tablelor subtiri, în 1898 s-a montat o nouă linie de laminare pentru sine de cale ferată, si două cuptoare pentru încălzirea lingourilor în vederea laminării (ce utilizau combustibil gazos obtinut prin distilarea lemnului în patru generatoare de gaz). In anul1903 se dă în exploatare a doua linie de laminare pentru tablă, alcătuită din două caje degrosisoare si două caje finisoare, iar atelierul de tablă era prevăzut cu o instalatie de zincare si plumbuire.

În anul 1924, Uzinele din Otelu-Rosu trec în cadru Societătii „Uzinele metalurgice Unite Titan, Nădrag, Călan SAR", societate intersată în asigurarea necesarului de laminate din otel cu forte proprii, din care motiv si-a dezvoltat capacitatea de producție prin modernizarea si punerea în functiune a utilajelor de laminare. Ca urmare, într-o hală nouă, amplasată pe locul vechiului laminor de profile s-a pus în functiune în 1925 o linie de laminoare compusă din două caje degrosisoare, două caje mijlocii si opt caje finisoare. Laminorul de tablă existent a fost revizuit, înbunătătit si pus în functiune în anul 1924. În componenta liniei de laminare pentru tablă intrau câte o pereche de caje (degresisoare-finisoare) pentru laminarea tablelor subtiri si a tablelor de acoperis, ca si o cajă pentru îndreptarea tablelor recoapte.

În anul 1933 au început lucrările de constructie a unui nou laminor de tablă (care functionează si în prezent), în hala construită în acest scop montându-se, în afara unor utilaje existente, si unele noi, printre care si o instalație pentru zincarea tablei de acoperis.

În anul 1934, în locul vechiului laminor de tablă, s-a pus în functiune un laminor la rece care a produs benzi cu o lătime până la 200 mm., iar în anul 1935 se pune în functiune un laminor de platine compus din două caje degrosisoare trio si o cajă finisoare trio precum si un cuptor cu propulsie pentru încălzirea lingourilor destinate laminării.

Prin măsurile de reorganizare luate după cel de al doilea război mondial se dezvoltă si activitatea în cadrul sectiilor de laminare de la Otelu-Rosu, uzina modernizându-se în continuare în vederea producerii diferitelor sortimente de laminate.

Modernizarea realizată în 1951, prin dotarea laminorului de benzi la rece cu două caje cuatro, a permis realizarea, si de benzi subtiri.

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